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DocXporter Dokumentation

DocuScan Support Aktualisiert von DocuScan Support

Please finde a machine translated version of this site here: https://help-docuscan-de.translate.goog/docexporter/handbuch?_x_tr_sl=de&_x_tr_tl=en&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp

Funktionsumfang

DocXporter erlaubt das Exportieren von Dokumenten und/oder Indexdateien aus DocuWare Archiven in das Dateisystem. Für die Auswahl der Dokumente stehen beliebige Filterkriterien auf Basis der Indexbegriffe zur Verfügung. Die exportierten Dateien werden nach dem Export im Archiv durch das Ändern von beliebigen Indexwerten gekennzeichnet. Die Dokumente werden standardmäßig als PDF Datei exportiert oder als Tiff-Datei. Optional werden Annotationen und Stempeln exportiert.

Bitte beachten Sie, dass sich diese Dokumentation immer auf die aktuellste Version bezieht. Sollten Sie eine hier dokumentierte Funktion vermissen, dann prüfen Sie bitte zuerst ob Sie die aktuellste Version verwenden.

Installation

Download: Aktuelle Installationsdateien

DocXporter erfordert das .NET Framework 4.8.0. Die Anwendung wird mit dem Installationsprogramm installiert. Folgenden Dateien und Ordnern kommt eine besondere Bedeutung zu:

Datei / Ordner

Beschreibung

docXporter.exe

Die eigentliche Anwendung mit der Programmlogik

docXporter.exe.config

Die Konfigurationsdatei der Anwendung. Hier wird der Lizenzschlüssel eingetragen

C:\ProgramData\docXporter

In diesem Ordner finden Sie die Konfigurationsdateien

C:\ProgramData\docXporter\Logs

Hier werden die Logdateien erstellt

C:\ProgramData\docXporter\Templates

Dies ist der Standardspeicherort für Templates zur Erstellung von Indexdateien

C:\ProgramData\docXporter\Migration

In diesem Ordner wird nach alten Konfigurationsdateien gesucht um diese mit aktuellen Versionen von docXporter verwenden zu können

Konfiguration

Bitte verwenden Sie für die Bearbeitung der Konfigurationsdateien einen Editor wie Notepad++ oder Visual Studio Code. Der mit Windows mitgelieferte Editor (Notepad.exe) hat in der Vergangenheit bereits Konfigurationsdateien unbrauchbar gemacht.

Die Konfiguration des DocXporter erfolgt über die jeweilige Konfigurationsdatei die sich im Ordner C:\ProgramData\docXporter\ befinden. Hier handelt es sich um eine XML Datei.

Für einfache Einstellungen wird der Wert zwischen den XML-Tags geändert. Die einfachen Einstellungen finden sich im Bereich General.

Einstellungen, wie die Suchparameter im Archiv oder für die Aktualisierung von Indexbegriffen haben folgenden Aufbau. Dabei wird für jeden Eintrag die Zeile Item dupliziert, Name enthält den Datenbanknamen des Feldes, Value den Wert.

<Object Name="DWArchivFilter" Type="Docuscan.DocuwareExporter.Configuration.FieldMapping">
<Item Name="COMPANY1" Value="Berger Stahlgroßhandel GmbH" />
<Item Name="STATUS" Value="Exportieren" />
</Object>

Mit dem Setup wird eine Standardkonfiguration (defaultconfig.xml) installiert.

Parameter der Konfigurationsdatei

Allgemeine Parameter

DWServiceUrl

Die URL zu den DocuWare Platform Services. Beispiel: http://DOCUWARESERVER/DocuWare/Platform DOCUWARESERVER muss entsprechend durch den Servernamen ersetzt werden unter dem auch der DocuWare Webclient erreichbar ist.

DWUser

Benutzername des DocuWare Benutzers mit dem sich die Anwendung an DocuWare anmelden soll. Wir dieser Parameter leer gelassen, versucht die Anwendung sich per Windowsauthentifizierung mit dem User anzumelden, mit dem die Anwendung gestartet wurde.

DWPassword

Passwort des DocuWare Benutzers mit dem sich die Anwendung an DocuWare anmelden soll.

Das Passwort muss mittels des mitgelieferten EncryptionTool verschlüsselt werden. Mehr Informationen zu unserer Verschlüsselung finden Sie im Artikel Verschlüsselung von Passwörtern in Konfigurationsdateien

DWOrganization

Die DocuWare Organisation an welcher die Anwendung angemeldet wird.

DWArchivGuid

Die GUID des DocuWare Archivs aus dem die Dokumente exportiert werden. Die GUID findet man in der DocuWare Konfiguration in den Allgemeinen Einstellungen des Archivs.

DWSearchDialogGuid

Die GUID des Suchdialoges auf dessen Basis die Dokumente für den Export ermittelt werden sollen. Die GUID findet man in der DocuWare Konfiguration in den Dialogen des Archivs

Stempel

Dokumente können vor oder nach dem Export mit einem Stempel versehen werden.

EnableStamps

Ermöglicht die Aktivierung bzw. Deaktivierung der Möglichkeit ob der Stempel auf dem exportierten Dokument aufgebracht werden soll. Gültige Werte sind True = Aktiv, False = Inaktiv. Beachten Sie auch die weiterführenden Informationen zu den Stempeln weiter unten.

StampBeforeExport

Dieser Schalter wird ignoriert, wenn EnableStamps den Wert False hat. Ermöglicht zu entscheiden ob der Stempel vor dem Export des Dokuments gesetzt wird und damit in den exportierten Dokumenten enthalten ist (sofern über den ExportMode Annotationen exportiert werden sollen) oder nach dem Export des Dokumentes. Gültige Werte sind True = Vor dem Export stempeln, False = Nach dem Export stempeln.

StampLayer

Bezeichnet die Anmerkungsebene wo der Stempel aufgebracht wird. Standardmäßig hat diese Einstellung den Wert 1.

StampPosX

Die Position in Pixeln, beginnend am linken Rand des Dokuments, wo der Stempel platziert wird. Für eine automatische Positionierung des Stempels muss hier -1 eingetragen werden.

StampPosY

Die Position in Pixeln, beginnend am oberen Rand des Dokuments, wo der Stempel platziert wird. Für eine automatische Positionierung des Stempels muss hier -1 eingetragen werden.

DWStampName

Der Name des Stempels welcher beim Export auf das Dokument aufgebracht wird.

Suche

SearchMode

SearchMode

Beschreibung

DocuWare

Es wird eine normale Suche im DocuWare-Archiv ausgeführt. Parameter die bei der Suche in DocuWare gültig sind (z.B. NOT, OR oder EMPTY() ) können bei der Suche in Textfeldern verwendet werden.

Die Suche über DocuWare liefert maximal 10.000 Ergebnisse.

Sql

Alternative Suche in einer Sql Datenbank bei On Premise Systemen

Diese Suche ist ausschließlich für besondere Fälle erforderlich, z.B. bei einer zu erwartenden Ergebnismenge von über 10.000 Dokumenten oder bei einem Abgleich mit einer anderen Datenbank.

SqlConnectionString

Ausschließlich für SearchMode Sql erforderlich

Ein Sql Connection String zur verwendeten Datenbank. Dies ist in den meisten Fällen die DocuWare Datenbank. Diverse Beispiele für Connection Strings findet man z.B. unter https://connectionstrings.com

DocXporter unterstützt ausschließlich Microsoft Sql Server Datenbanken.

SqlSearchQuery

Ausschließlich für SearchMode Sql erforderlich

Das Select-Statement als Sql-Query um zu exportierende Dokumente zu bestimmen. Die Query muss zwingend das Feld DWDOCID enthalten. Weiterhin wird eine explizite Angabe aller Felder die für Dateiname und Ordnername erforderlich sind vorausgesetzt.

Export

ExportMode

Hier wird festgelegt in welchem Format die Dokumente nach dem Export im Dateisystem gespeichert werden. Bitte Groß-/Kleinschreibung beachten. 

ExportMode

Beschreibung

Disabled

Deaktiviert den Export von Dokumenten.Hinweis: Ermöglicht den reinen Export von Indexdaten (siehe IndexFileMode)

Pdf

Export als PDF.

PdfWithAnnotations

Export als PDF mit Anmerkungen. Entspricht einem Verschmelzen der Anmerkungen.

Tiff

Export als Tiff. Siehe unten für weitere Einstellungen.

TiffWithAnnotations

Export als Tiff mit Anmerkungen. Entspricht einem Verschmelzen der Anmerkungen.

OriginalFormat

Export das Dokument im OriginalFormat, sofern es sich um geklammerte Dokumente handelt werden mehrere Dateien exportiert und dem Dateinamen ein Index angehangen.

OriginalFormatZipped

Export im Original Format in einer Zip-Datei zusammengefasst.

ExportCoverage

Hiermit wird festgelegt welcher Teil des Dokuments exportiert werden soll.

ExportCoverage

Beschreibung

All

Dies ist der Standardwert. Es wird das gesamte Dokument exportiert

FirstSection

Es wird nur die erste Sektion exportiert

LastSection

Es wird nur die letzte Sektion exportiert

SectionIndex

Es wird nur die Sektion mit dem Index exportiert wie in der Einstellung SectionIndex definiert exportiert. Hinweis: Alle zu exportierenden Dokumente müssen eine Sektion mit diesem Index haben.

SectionIndex

Der Index der Sektion die exportiert werden soll. Damit diese Einstellung verwendet wird muss in der Einstellung ExportCoverage der Wert auf SectionIndex gesetzt werden.

DWArchivFilter

Die Filterkriterien nach denen die zu exportierenden Dokumente ausgewählt werden sollen. Der Parameterwert hat folgenden Aufbau: FELDNAME=WERT Beispiel: STATUS=EMPTY() FELDNAME entspricht dem Datenbanknamen des DocuWare Feldes in Großbuchstaben (findet man in der DocuWare Administration in den Feldeigenschaften des jeweiligen Feldes). Manchmal enthalten diese auch _ wenn beim Anlegen des Feldes Sonderzeichen verwendet wurden. Diese müssen ebenfalls mit eingegeben werden.Beispiel: COMPANY_=Flying Tom*.WERT kann entweder ein fester Wert sein, der Teil eines festen Wertes mit * als Wildcard versehen oder die aus DocuWare bekannten variablen wie EMPTY() oder NOTEMPTY(). Die Eingabemöglichkeiten entsprechen der Allgemeinen Suchmaske in der DocuWare Administration wie z.B. bei Archivfiltern.Um mit Operatoren wie größer oder kleiner als zu arbeiten ist folgender Syntax zu verwenden: FELD=~~[OPT]~~WERT

Ein Sonderfall ist der Wert ~~DATE(). Hiermit kann auf das aktuelle Systemdatum zugegriffen werden. Der Wert kann noch mit mittels + und - ergänzt werden, also z.B.~~DATE()-3 für aktuelles Datum -3 Tage.

Beispiel für eine Suche im Feld COMPANY nach sämtlichen Dokumenten die mit Peters beginnen:

<Object Name="DWArchivFilter" Type="Docuscan.DocuwareExporter.Configuration.FieldMapping">
<Item Name="COMPANY" Value="Peters*" />
</Object>

Beispiel für eine Suche die im Feld COUNTER nach Dokumenten sucht, die größer als 1.000 und kleiner als 2.000 sind:

<Object Name="DWArchivFilter" Type="Docuscan.DocuwareExporter.Configuration.FieldMapping">
<Item Name="COUNTER" Value="~~[gt]1000~~[lt]2000" />
</Object>

Beispiel für eine Suche die im internen Feld DWSTOREDATETIME nach Dokumenten sucht, die in den vergangenen 3 Tagen (inkusive aktueller Tag) archiviert wurden:

<Object Name="DWArchivFilter" Type="Docuscan.DocuwareExporter.Configuration.FieldMapping">
<Item Name="DWSTOREDATETIME" Value="~~[gte]~~DATE()-3~~[lte]~~DATE()" />
</Object>

OPT

Beschreibung

[ne]

Ungleich (entspricht <> in DocuWare)

[lt]

Kleiner als (entspricht < in DocuWare)

[gt]

Größer als (entspricht > in DocuWare)

[lte]

Kleiner oder gleich als (entspricht <= in DocuWare)

[gte]

Größer oder gleich als (entspricht >= in DocuWare)

Anstelle von einer Variable können auch feste Werte genommen werden.

<Object Name="DWArchivFilter" Type="Docuscan.DocuwareExporter.Configuration.FieldMapping">
<Item Name="DWSTOREDATETIME" Value="~~[gte]~~01.01.2021~~[lte]~~31.12.2021" />
</Object>

DWArchivUpdateIndex

Parameter mit mehrfachen Werten. Die Konfiguration erfolgt gemäß den Informationen unter DwArchivFilter.Die Indexe die nach dem Export geändert werden sollen. Der Parameterwert hat folgenden Aufbau: FELDNAME=WERT

Beispiel: STATUS=Exportiert

FELDNAME entspricht dem Datenbanknamen des DocuWare Feldes in Großbuchstaben (findet man in der DocuWare Administration in den Feldeigenschaften des jeweiligen Feldes). Manchmal enthalten diese auch _ wenn beim Anlegen des Feldes Sonderzeichen verwendet wurden. Diese müssen ebenfalls mit eingegeben werden.

Beispiel: EXPORTED_=done.WERT ist entweder ein fester Wert, oder ein relatives Tagesdatum, z.B. DATE(-1) für das Datum des Vortages

ExportPath

Definiert den Ordner in den die Dokumente exportiert werden sollen. Bsp.: C:\Export\ (UNC Pfad ist möglich). Wenn der Ordner nicht existiert wird dieser angelegt. Hier können auch Indexwerte des Dokuments verwendet werden, indem der Feldname in geschweiften Klammern z.B. {COMPANY} angegeben wird. Die Angabe des Feldnamens erfolgt wie bei den übrigen Einstellungen entsprechend dem Datenbanknamen des DocuWare Feldes.

Beispiel: C:\Export\{COMPANY}\

Der ExportPath kann auch Teile eines DocuWare Datumsfeldes, zum Beispiel den Monat oder das Jahr enthalten. Nach der Angabe des Feldnamens wird hierbei mit einem Doppelpunkt die .net-konforme Datumsformatierung angegeben, z.B. {DATE:MMMM} für den ausgeschriebenen Monatsnamen, oder {DATE:yy} für eine zweistellige Jahresangabe.

Falls sowohl Monat, wie Jahr in einem Exportpfad verwendet werden, erfolgt die Angabe in einem.

Beispiel:C:\Export\{DATE:yyyy}\{DATE:MMMM}\{COMPANY}\

Ergebnis: C:\Export\2021\Januar\Peters Engineering\

FileName

Definiert den Aufbau des Dateinamens der exportierten Datei. Hierzu können sowohl fixe Werte als auch Indexwerte des Dokuments verwendet werden. Im Falle von Indexwerten wird der Feldname in geschweiften Klammern angegeben Bsp. {COMPANY} oder {DWDOCID}. Die Angabe des Feldnamens erfolgt wie bei den übrigen Einstellungen entsprechend dem Datenbanknamen des DocuWare Feldes. Die Dateien werden im Standard als PDF Dateien exportiert.

Bitte beachten Sie einen eindeutigen Dateinamen zu verwenden. Sollte eine Datei bereits vorhanden sein, weil das Dokument denselben Wert in den Feldern aus denen der Dateiname konstruiert wird enthält, dann werden vorher exportiere Dokumente überschrieben.

Diese Einstellung ist auch für MergedPdf und Zip-Export relevant!

TiffCompression

Ermöglicht die Angabe der Kompression zur Speicherung der Tiff-Dateien. Hiermit haben Sie die Möglichkeit Einfluss auf die Qualität und die Dateigröße zu nehmen. Folgende Werte stehen Ihnen zur Verfügung: Jpeg Empfohlen für farbige Dokumente und Dokumente mit Graustufen CcittGroup4 Empfohlen für schwarz-weiß Dokumente

TiffResolution

Hier können Sie die Auflösung des Tiff Dokuments festlegen. Je höher der Wert, desto besser kann die Qualität sein, aber die Dateigröße wird sich bei hohen Werten potentiell erhöhen.

Indexdateien

Zu den exportierten Dokumenten können zusätzliche Dateien mit Indexdaten erzeugt werden.

IndexFileMode

Steuert ob eine Indexdatei für ein Dokument erstellt werden soll und wie die Erstellung erfolgt. Groß-/Kleinschreibung muss beachtet werden.

IndexFileMode

Beschreibung

Disabled

Keine Indexdatei erstellen

Document

Eine Indexdatei pro Dokument erstellen

ResultSet

Eine Indexdatei erstellen welche die Indexdaten für sämtliche exportieren Dokumente enthält.

Sofern es bereits eine Indexdatei mit dem gleichen Namen gibt, dann wird diese überschrieben.

IndexFileNamePattern

Definiert den Aufbau des Dateinamens der exportierten Datei. Hierzu können sowohl fixe Werte als auch Indexwerte des Dokuments verwendet werden. Im Gegensatz zu der Einstellung FileName (siehe oben) ist hier die Angabe der Dateierweiterung anzugeben.

TemplateFile

Der Pfad zur Template Datei. Wenn nur der Dateiname angegeben wird, dann wird im Ordner C:\ProgramData\docXporter\Templates nach dem Template gesucht. Bei der Angabe eines Pfades wird dieser direkt verwendet.

IndexFileDocumentTemplate

Diese Einstellung ist zur Erhaltung der Kompatibilität enthalten und sollte nicht mehr verwendet werden. Bitte verwenden Sie stattdessen ein Template für Indexdateien.

IndexFileRepetitionTemplate

Diese Einstellung ist zur Erhaltung der Kompatibilität enthalten und sollte nicht mehr verwendet werden. Bitte verwenden Sie stattdessen ein Template für Indexdateien.
ZIP Dateien und Zusammenfassung in einer PDF-Datei

Neben dem Export von Dokumenten in einen Ordner im Dateisystem kann alternativ der Export in ZIP-Datei(en) erfolgen. Dabei kann auch je nach Anforderung eine Verteilung der Dokumente auf mehrere Dateien umgesetzt werden.

ExportTarget

Steuert ob der Export in eine ZIP Datei oder einen Dateisystem-Order erfolgt

Folder

Export erfolgt in den Ordner ExportPath

ZipFile

Die exportierten Dokumente werden in ZIP Datei(en) gepackt, die dann im Ordner ExportPath gespeichert werden.

MergedPdf

Die exportierten Dokumente werden in einer PDF Datei zusammengefasst, die dann im Ordner ExportPath gespeichert werden. Der ExportMode wird automatisch auf Pdf gesetzt, sofern ein anderer ExportMode als Pdf oder PdfWithAnnotations eingestellt ist.

GroupFileNamePattern

Legen Sie hier das Muster fest aus dem der Dateiname für die Ausgabe-Datei gebildet werden soll. Die Angabe der Dateiendung ist hier nicht erforderlich da diese automatisch vergeben wird. Jenachdem welches ExportTarget gewählt wurde lautet die Endung .zip oder .pdf

Die Dateien werden im Ordner bereitgestellt wie in der Einstellung ExportPath angegeben.

Bei der Erzeugung einer Zip-Datei wird der Aufbau der Dokumenten-Dateinamen innerhalb der ZIP Datei über die Einstellung FileName festgelegt.

Beispiel: {CUSTOMER_NUMBER}

GroupPath

Um eine Gruppierung der Dokumente zu realisieren, wird über diese Einstellung eine Gruppierung aus einem oder mehreren Indexbegriffen gebildet. Der hier definierte Wert wird an den intern erzeugten Temp-Pfad angehängt um beim Abschluss des Exports die jeweiligen Dokumenten in die vorgesehenen ZIP Dateien zu packen oder aus diesen Dateien eine zusammenfassende PDF Datei erzeugt.

Beispiel: {COMPANY}\{CUSTOMER_NUMBER}diesem Beispiel folgend, werden ZIP Dateien erzeugt die Dokumente enthalten die jeweils den gleichen Wert in den Indexfeldern COMPANY und CUSTOMER_NUMBER aufweisen.

Indexdateien mit Templates erzeugen

Neben dem Export von Dokumenten aus DocuWare ermöglicht DocXporter auch die Erstellung von Indexdateien. Insbesondere bei der Übergabe von Dokumenten und weiteren Informationen an ERP oder CRM Systeme hat diese Funktion eine zentrale Bedeutung.

Leider gibt es keinen Standard in welchem Format und Ausprägung solche Indexdateien erzeugt und verarbeitet werden. Es gibt nicht die eine Ausprägung von Indexdatei, sondern Format und Aufbau unterscheiden sich teils signifikant zwischen den einzelnen Zielsystemen.

Mit DocXporter haben Sie dank der leistungsfähigen Scriban-Template Engine nun die Möglichkeit nahezu jede Art von Indexdatei zu erzeugen: CSV-Dateien, XML-Dateien stellen kein Problem dar.

Erstellung von Templates

Die Template-Engine basiert auf Scriban. Auf der GitHub Projektseite findet sich ein umfangreiches Handbuch welches als Referenz herangezogen werden sollte. https://github.com/scriban/scriban/tree/master/doc

Im Ordner C:\ProgramData\docXporter\Templates finden Sie einige Templates. Die hier enthaltenen Vorlagen können bereits als Basis für eigene Templates verwendet werden. Templates sollten die Dateierweiterung .sbntxt haben. Erzeugen Sie sich am besten eine Kopie von einem der Templates für Ihre eigenen Zwecke.

Wir empfehlen zur Bearbeitung des Editor Visual Studio Code und die zugehörige Erweiterung Scriban für die Syntaxhervorhebung.

Zugriff auf Indexfelder

Indexfelder stehen als Variable zur Verfügung. Als Name wird der DocuWare-Datenbankname in Großbuchstaben verwendet.

Sämtliche Angaben die zwischen geschweiften Klammern stehen {{ Anweisungen zwischen den Klammern }} werden von der Template-Engine interpretiert. Alle anderen Texte außerhalb der Klammern sind statisch und bleiben unverändert.

Gekürzter Auszug aus dem DATEV REWE Template:

{{-date.now | date.to_string "%Y%m%d%H%M%S"-}};;"DocXporter";"admin";"";"{{-BERATER-}}";
  • Rechts wird der Inhalt des Feldes BERATER ausgeben. Eingesetzt zwischen statischen Textausgaben wird der FeldName im Format {{-BERATER-}} angegeben.
  • Links wird das aktuelle Datum mit Uhrzeit ausgeben.
Zugriff auf Tabellenfelder

Der Zugriff auf Tabellenfelder erfolgt analog. Das Tabellenfeld SPLITBUCHUNG steht ebenfalls als Variable zur Verfügung. Mittels einer Schleife kann über die Zeilen (row) iteriert werden. Der Zugriff auf die Werte in den einzelnen Spalten erfolgt dann über row.DBNAME

Gekürzter Auszug aus dem DATEV REWE Template:

{{~ for row in SPLITBUCHUNG   ~}}
{{- row.SPLIT_ERPEXPORT_BETRAG -}};{{- row.SPLIT_SOLLHABEN -}};"{{- W_HRUNG -}}";;;"";"{{- row.SPLIT_KONTO | get_value -}}";"{{-FIRMENKONTO-}}";
{{~ end # for of Table-Field ~}}
  • Das Beispiel startet mit einer for-Schleife. Damit iteriert die Template-Engine über jede Zeile (Variable row) im Tabellenfeld SPLITBUCHUNG
  • Der Zugriff auf eine Spalte / Feld erfolgt über row.DBNAME. Hier z.B. {{- row.SPLIT_ERPEXPORT_BETRAG -}}
  • Natürlich kann innerhalb der Schleife auch auf die übrigen Indexfelder zugegriffen werden: {{-FIRMENKONTO-}}
  • Abgeschlossen wird die Schleife in der letzen Zeile mit end. Die Ausgaben zwischen for..end wird solange in die Zielindexdatei geschrieben wie es Zeilen im Tabellenfeld gibt.
  • Auffällig ist die Zeile {{- row.SPLIT_KONTO | get_value -}} Hier wird der Wert SPLIT_KONTO in einer Funktion get_value verarbeitet. Dies hat in diesem speziellen Fall den Zweck damit nur die Kontonummer (4711) und nicht der tatsächliche Wert aus dem Indexfeld (4711>Allgemeines Beispiel) ausgegeben wird.

Stempel

Sollte der Stempel Felder beinhalten die genauso benannt (Beschriftung) wurden die Datenbankfeldnamen der Indexfelder des Dokumentes auf dem der Stempel aufgebracht werden soll, dann werden diese Felder automatisch mit den Indexwerten des entsprechenden Indexfeldes gefüllt.

Um die DocuWare Dokumenten ID in einem Stempel zu verwenden, verwenden Sie für das Stempel-Feld die Beschriftung DWDOCID.

Ausführung eines Exports

Nach dem die Anwendung vollständig konfiguriert wurde, kann die Anwendung gestartet werden.

Wenn docXporter.exe ohne weitere Parameter ausgeführt wird, dann werden alle Konfigurationsdateien abgearbeitet.

Um eine Konfiguration nicht zu verarbeiten, können Sie diese entweder löschen oder umbenennen. Vergeben Sie dafür einfach eine andere, beliebige Dateierweiterung zum Beispiel: rechnungen.xml.disable
Welche Erweiterung Sie hierfür verwenden ist egal. Sie darf nur nicht auf .xml lauten.

Wenn der Aufruf mit Parameter erfolgt docXporter.exe -c "Konfigurationsname", dann wird nur die entsprechende Konfiguration verarbeitet.

Die Anwendung dokumentiert die einzelnen Verarbeitungsschritte zum einen als Ausgabe im Konsolenfenster. Gerade bei den ersten Tests kann es hilfreich sein die Programmausgaben genau zu betrachten.

Um die Verarbeitung bzw. die Ausführung zu automatisieren kann die docXporter.exe über die „Geplanten Tasks“ von Windows entsprechend der dortigen Möglichkeiten zu unterschiedlichsten Zeiten oder Ereignissen ausgeführt werden.

Logging

Sämtliche Programmaktivitäten können in einer Log-Datei dokumentiert werden. Das Logs-Verzeichnis befindet sich unter C:\ProgramData\docXporter\Logs. Standardmäßig wird pro Tag eine Logdatei erzeugt und 30 Dateien aufbewahrt. Sobald die Anzahl dieser historischen Log-Dateien erreicht ist, wird die jeweils älteste Datei gelöscht.

Zudem werden zunächst nur Informationen, sowie Fehler protokolliert. Sofern mehr Details, z.B. während der Testphase erforderlich sind, kann die Protokollierung auf DEBUG erhöht werden.

Der Detailgrad der Protokollierung wird ebenfalls in der docXporter.exe.config vorgenommen. Suchen Sie hier nach dem Block und ändern Sie den Text INFO nach DEBUG.

<root>
   <level value="INFO"/>
</root>

Migration bestehender Konfigurationen

  1. Kopieren Sie Ihre alten Konfigurationsdateien docXporter.exe.config in den Ordner C:\ProgramData\docXporter\Migration
  2. Sofern Sie mehrere Instanzen von docXporter verwenden, dass kopieren Sie sämtliche config-Dateien in den Ordner.
    Verwenden Sie einen aussagekräftigen Namen für die Konfigurationsdatei z.B. rechnungen.config oder uebergabe_erp.config. docXporter wird diesen Namen für die neue Konfigurationsdatei verwenden.
  3. Sobald alle Konfigurationsdateien kopiert wurden rufen Sie docXporter.exe auf. Dadurch, dass sich .config Dateien im Migrationsordner befinden, wird docXporter in den Migrationsmodus versetzt. Es werden nun sämtliche .config Dateien verarbeitet, die neuen Konfigurationen erzeugt und die Datei in .config.done umbenannt.
  4. Im Ordner C:\ProgramData\docXporter\ finden Sie nun eine Reihe von XML-Dateien die den gleichen Namen wie die .config Dateien haben. Jede dieser Dateien repräsentiert eine Konfiguration.

Wie waren wir?

DocXporter - Aufruf mit Kommandozeilenparametern

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